Öffentliche Ausschreibungen

Zur effektiven Vorbeugung gegen mögliche Unregelmäßigkeiten bei Auftragsvergaben, wie Korruption oder ungerechtfertigte Bevorzugung ortsansässiger bzw. ortsnaher Unternehmen, sind im Anschluss an ein durchgeführtes Vergabeverfahren vom Auftraggeber Mindestangaben zum vergebenen Auftrag im Sinne einer nachträglichen Transparenz (Ex-post-Transparenz) unverzüglich zu veröffentlichen. Die Veröffentlichung erfolgt auf Grundlage von § 20 Abs. 3 VOB/A bzw. § 19 Abs. 2 VOL/A.

Nach der VOB/A müssen diese Angaben bei Beschränkten Ausschreibungen ohne Teilnahmewettbewerb ab einem Auftragswert von 25.000 € (ohne Umsatzsteuer) und bei Freihändigen Vergaben ab einem Auftragswert von 15.000 € (ohne Umsatzsteuer) für die Dauer von 6 Monaten, gemäß der VOL/A bei Beschränkten Ausschreibungen ohne Teilnahmewettbewerb und bei Freihändigen Vergaben ohne Teilnahmewettbewerb ab einem Auftragswert von 25.000 € (ohne Umsatzsteuer) für die Dauer von 3 Monaten veröffentlicht werden.